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So gelingt der Wechsel mühelos (Service)
Vom Öltank zum Pelletlager
Holzpellets clever lagern und sparen: In vielen Häusern kann der ehemalige Heizöllagerraum problemlos für die Pelletlagerung genutzt werden. Wichtig ist eine gute Erreichbarkeit für die Anlieferung – so gelingt der Umstieg auf erneuerbare Wärme ohne Platzprobleme.
Berlin
, 03.04.2025
Wer seine alte Ölheizung durch ein klimafreundliches Pelletsystem ersetzen möchte, muss auch über einen Lagerplatz für die Holzpellets nachdenken. Meist kann das bisherige Heizöllager weiterverwendet werden. Es bringt oft die optimalen Voraussetzungen mit – trocken, gut belüftet und groß genug für den neuen klimaschonenden Brennstoff.
Nachdem die alten Öltanks entfernt wurden, lässt sich der Raum mit einem modernen Pelletlagersystem ausstatten. Meist empfiehlt sich die Nutzung eines Fertiglagers, das sich als vorgefertigtes System schnell installieren lässt und sich durch seine hohe Betriebssicherheit auszeichnet. Soll der Platz im ehemaligen Heizöllager für andere Zwecke genutzt werden, können die Pellets auch in Erdtanks gelagert werden, die sich dezent ins Grundstück einfügen.
Wichtig ist, dass das Pelletlager gut erreichbar ist, denn die Pellets müssen über einen Schlauch vom Lieferfahrzeug in den Lagerraum geblasen werden. Auch die Entfernung spielt eine Rolle: Je kürzer das Fördersystem, desto schonender werden die Pellets zum Heizkessel transportiert. Um herauszufinden, ob die Pellets sich im ehemaligen Heizöllager unterbringen lassen, hilft eine Faustregel: Der Jahresbedarf an Pellets beträgt ein Viertel des Wärmebedarfs. Oder umgerechnet: Ein Eigenheim, das jährlich circa 3.000 Liter Heizöl benötigt, hat einen Pelletbedarf von rund sechs Tonnen – für deren Lagerung circa neun Kubikmeter befüllbares Raumvolumen benötigt werden. Dafür reicht in der Regel das ehemalige Heizöllager.
Hier finden sich zudem die Adressen von Pelletfachbetrieben vor Ort, die individuell beraten.