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Preisbremse für Pellets nun auch für Privatkunden
Bundesregierung kündigt weitere Energiehilfen an

Berlin
, 19.12.2022
Haushalte, die mit Pellets, Briketts, Flüssiggas oder Öl heizen, werden rückwirkend finanziell entlastet. Das kündigte die Regierung nach vorangegangenen Verhandlungen zwischen den Koalitionsfraktionen an. Bis zu 2.000 Euro pro Privathaushalt sind als Hilfe vorgesehen. Für die Beantragung muss eine Rechnung, die bis zum 1. Dezember 2022 erstellt worden sein muss, eingereicht werden.
Der Preis für Pellets wird auf das doppelte des Vorjahresdurchschnitts gedeckelt. Bis zu dieser Grenze müssen Kunden die Verteuerung alleine tragen. Alles was darüber hinausgeht, nur zu 20 Prozent. Den Rest übernimmt der Staat. Ausgezahlt wird der Betrag dann von der jeweiligen Landesregierung. Es gilt eine Bagatellgrenze von 100 Euro. Welcher Referenzwert gilt sowie wann genau und wie Anträge gestellt werden können, ist (Stand 9. Januar 2023) noch immer unklar. Für den geplanten Härtefallfonds werden 1,8 Milliarden Euro bereitgestellt.
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