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Pellets bleiben deutlich günstiger als fossile Brennstoffe (Service)
Trotz allgemeiner Preissteigerung
Auch wenn die Verwerfungen der globalen Energiemärkte zu Preissteigerungen bei Pellets geführt haben, ist das Heizen mit den klimaschonenden Holzpresslingen erheblich günstiger als mit fossilen Brennstoffen.
Berlin
, 24.06.2022
Der Pelletpreis war im letzten Jahrzehnt recht stabil. Die durchschnittliche jährliche Preissteigerung lag bei nur 0,24 Prozent. Inflationsbereinigt ging der Preis sogar um 1,44 Prozent zurück. Während dieser Zeit gab es beim Öl einige Preissprünge, die deutlich zeigten, dass es keinen direkten Zusammenhang zwischen der Preisentwicklung von Pellets und fossilen Brennstoffen gibt.

Die kriegsbedingten globalen Verwerfungen der Energiemärkte haben in ihren Auswirkungen nun auch den Pelletmarkt getroffen und zu steigenden Preisen geführt. Das liegt zum einem am sprunghaft angestiegenen Interesse an neuen Pelletheizungen, aber auch auch an Hamsterkäufen. Gleichzeitig sind die Kosten für die Produktion und den Transport der Holzpresslinge gestiegen. Die Gründe gelten aber nicht nur für Pellets, sondern sind bei vielen Produkten in Deutschland für eine Verteuerung verantwortlich.
Wichtig zu wissen: das Heizen mit Holzpellets ist auch auf dem aktuellen Preisniveau deutlich günstiger als mit fossilen Brennstoffen. Während sich im Juni 2022 eine Kilowattstunde Heizenergie aus Pellets für 8,6 Cent produzieren ließ, lagen die Kosten für Gas und Öl bei circa 14,5 Cent. Damit war das Heizen mit Pellets trotz des Preisanstiegs um über 40 Prozent günstiger als mit fossilen Brennstoffen.
Weitere Informationen und Materialien:
  • Grafiken zu Preisentwicklungen von Pellets
  • Weitere Informationen zum Pelletpreis/Wirtschaftlichkeit
  • Warum Sie besser mit Pellets heizen, können Sie hier nachlesen