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Pelletkaminöfen als Alternative für veraltete Feuerstätten
Welche Kaminöfen müssen 2021 stillgelegt werden?
Wenn der alte Kaminofen die geltenden Grenzwerte für Kohlendioxid und Staub überschreitet, wird er meist ausgetauscht. Viele Eigenheimbesitzer nutzen den Wechsel für ein Komfort-Upgrade und investieren in einen vollautomatischen Pelletkaminofen. Damit werden dann nicht nur die Grenzwerte problemlos eingehalten, sondern auch der aufwendige Umgang mit Holzscheiten entfällt.
Berlin
, 12.01.2021
Seit Jahresanfang ist eine wichtige Übergangsfrist abgelaufen: Besitzer veralteter Kaminöfen hatten mehrere Jahre Zeit, um ihre Einzelraum-Feuerungsanlage auf die geltenden Bestimmungen umzustellen. Jetzt müssen die gesetzlichen Grenzwerte zwingend eingehalten werden. Betroffen sind bundesweit rund 775.000 mit Scheitholz betriebene Kaminöfen, die zwischen 1985 bis 1994 installiert wurden.
Diese Kaminöfen müssen jetzt Grenzwerte für Staub (150 mg/m³) und Kohlenmonoxid (4.000 mg/m³) einhalten. Als Nachweis gelten Prüfstandsmessungen der Hersteller. Liegen diese nicht vor, kann auch der Schornsteinfeger eine Messung durchführen. Ist dies nicht möglich oder werden die Grenzwerte nicht eingehalten, muss der Kaminofen stillgelegt oder nachgerüstet werden.
Eigenheimbesitzer sollten die Gelegenheit nutzen und über die Aufstellung eines modernen Pelletkaminofens nachdenken. Die Pellets werden meist als Sackware gekauft und einfach in den Ofen eingefüllt. Pelletkaminöfen heizen automatisch und lassen sich digital steuern. Da die Pellets von allein nachrutschen, das ständige Nachlegen von Holz entfällt und nur wenig Asche entsteht, ist das Heizen mit einem Pelletkaminofen ausgesprochen komfortabel. Zudem sorgt der genormte und zertifizierte Energieträger gegenüber Scheitholz für niedrige Staubemissionen und eine sehr hohe Effizienz. Der wohltuende Blick auf das Flammenspiel im Ofen bleibt erhalten, der Brennstoffverbrauch sinkt.
Für erste Informationen zum Austausch des alten Kaminofens empfiehlt sich ein kostenloses Erstgespräch mit einem Pelletspezialisten. Die Kontaktdaten von Ansprechpartnern vor Ort finden sich online unter www.pelletfachbetrieb.de beim Deutschen Pelletinstitut.
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