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Heizungsförderung 2021
Neuer Name und mehr Geld
Klimaschonende Heiztechnologien verzichten auf fossile Brennstoffe. Eigenheimbesitzer, die ihren alten Heizkessel gegen ein modernes Holzpelletsystem austauschen, haben Anspruch auf hohe staatliche Förderungen.
Berlin
, 18.01.2021
Seit Jahresanfang hat sich bei den Förderprogrammen des Bundes einiges getan. So wurden im Bereich „Erneuerbare Energien und Energieeffizienz im Gebäudesektor“ mehrere Programme zusammengefasst. Unter dem Namen „Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen“ (BEG Einzelmaßnahmen) sind jetzt Teile aus dem Marktanreizprogramm (MAP), dem CO2-Gebäudesanierungsprogramm, dem Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE) und dem Heizungsoptimierungsprogramm (HZO) zu einem Förderangebot vereint worden. Die Zuständigkeit liegt beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Ab dem 1. Juli ist die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für Förderungen bei Effizienzhäusern und Effizienzgebäuden zuständig, wenn ein Förderkredit für Einzelmaßnahmen beantragt wird.
Trotz der umfassenden Anpassungen ändert sich für Eigenheimbesitzer, die ihre alte Heizung austauschen möchten, nicht viel. So wird beispielsweise die Anschaffung einer Holzpelletheizung oder eines wasserführenden Pelletkaminofens weiterhin mit 35 Prozent gefördert. Und wenn das alte System eine Ölheizung war, gibt es nochmal 10 Prozentpunkte extra als Austauschprämie.
Neu ist ein Innovationsbonus von 5 Prozent für besonders saubere Holzfeuerungen. Für Projekte mit einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSNF) gibt es ebenfalls 5 Prozentpunkte zusätzlich. Außerdem wird die Höchstgrenze für die förderfähigen Kosten bei Wohngebäuden auf 60.000 Euro je Wohneinheit angehoben.
Wer seine alte Heizung gegen ein modernes System auf Basis erneuerbarer Energien austauschen und künftig mit Holzpelltes heizen möchte, sollte das Gespräch mit einem Fachbetrieb vor Ort suchen. Denn neben den Bundesprogrammen gibt es auch noch eine Vielzahl regionaler Förderprogramme. Eine ausführliche Übersicht und die Kontaktdaten von Ansprechpartnern vor Ort finden sich beim Deutschen Pelletinstitut unter www.pelletfachbetrieb.de.
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