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CO2-Preis verteuert Öl und Gas
55 Euro zusätzliche Kosten bis 2026
Die fossilen Brennstoffe Öl und Gas verteuern sich in den nächsten Jahren durch den sogenannten CO2-Preis, der auf den normalen Kaufpreis aufgeschlagen wird. Klimaneutrale Brennstoffe wie Holzpellets sind von diesem Zuschlag befreit. Die Investition in eine Pelletheizung rechnet sich deswegen nicht nur für das Klima, sondern auch für das eigene Portemonnaie.
Berlin
, 15.01.2021
Wer heute ein Haus baut oder energetisch saniert, muss sich nach einem geeigneten Heizsystem umsehen. Bei der Frage nach dem optimalen Brennstoff wurden die Karten zum Jahresanfang neu gemischt – denn für die fossilen Energieträger Öl und Gas muss jetzt ein CO2-Preis gezahlt werden. Heizöl verteuert sich um acht Cent je Liter, bei Erdgas sind es 0,5 Cent je Kilowattstunde. Und das ist erst der Anfang, denn Grundlage der Berechnungen ist ein CO2-Preis von 25 Euro je Tonne – der bis 2026 schrittweise auf 55 Euro ansteigt.
Dem Staat geht es darum, klimafreundliche Heiztechnologien zu fördern. Glücklicherweise hilft er auch bei der Finanzierung. Wer auf eine holzbetriebene Zentralheizung oder einen Pelletkaminofen umstellt, bekommt zwischen 35 Prozent und 45 Prozent der Kosten erstattet. Noch mehr gibt es beim Austausch der alten Ölheizung gegen eine moderne Pelletanlage – hier übernimmt der Staat zwischen 45 Prozent und 55 Prozent der Kosten. Da Holz klimaneutral verbrennt, muss für Pellets, Hackschnitzel, Holzbriketts und Scheitholz auch zukünftig kein CO2-Preis gezahlt werden. In Kombination mit den staatlichen Förderungen sind Holzpellets deswegen nicht nur eine klimafreundliche, sondern vor allem auch eine wirtschaftliche Alternative.
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Besonders Familien profitieren vom Heizen mit Pellets. Sie können ihr Einfamilienhaus klimafreundlich beheizen und müssen den CO2-Preis nicht zahlen. Gleichzeitig bekommen sie bei der Umstellung auf eine holzbetriebene Zentralheizung oder einen Pelletkaminofen mindestens 35 oder 45 Prozent der Kosten erstattet.