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CO2-RECHNER

Wie viel CO2 kann ich mit Holzpellets gegenüber Öl
und Gas einsparen?

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Münchner Pellet-Familie heizt günstig und komfortabel

Sendlinger Holzpellet-Heizer sparen seit sechs Jahren nachhaltig Heizkosten
 

Berlin im Januar 2013. Pellets liegen derzeit voll im Trend, denn in Zeiten explodierender Ölpreise punktet die moderne Pelletheizung nicht nur beim Klimaschutz, wie jüngst Stiftung Warentest bestätigte (test 6/12), sondern spart auch richtig Geld. Der Pelletpreis liegt seit vielen Jahren weit unter dem Niveau fossiler Energieträger. Für Familie Springer aus München rechnet sich das Heizen mit Holz in seiner modernsten Form daher seit mittlerweile über sechs Jahren. Aktuell liegt der Preisvorteil von Pellets bei rund 45 Prozent gegenüber Heizöl und 30 Prozent gegenüber Erdgas.


Heizen mit dem traditionellen Wärmeträger Holz ist auch mitten in der Stadt schon lange kein Problem mehr. Denn wer sich für eine Pelletheizung entscheidet, bekommt die umweltfreundlichen Holzpresslinge mit dem gleichen Komfort nach Hause geliefert, wie man ihn von der Ölheizung kennt: Per Schlauch werden die Holzpellets vom Tanklaster direkt in das Pelletlager eingeblasen. Petra Bogenberger-Springer (54) und Bernhard Springer (55) aus München Sendling-Westpark heizen bereits seit über sechs Jahren zufrieden mit den kleinen Energieriesen. In dem 1957 gebauten und 2006 sanierten Einfamilienhaus mit 100 m2 Wohnfläche kommt eine Pelletheizung mit 10 kW Leistung zum Einsatz, unterstützt durch Solarkollektoren auf dem Dach.

„Seit wir von Öl auf Pellets umgestiegen sind, sparen wir jährlich circa 850 Euro Heizkosten“, so Bernhard Springer. „Wir haben uns für Pellets entschieden, weil wir mit einem stetig größer werdenden Preisvorteil gegenüber Öl gerechnet haben. Diese Annahme hat sich klar bestätigt. Außerdem erhielten wir für unsere Pelletheizung Fördergelder der BAFA von rund 1.400 Euro. Zusätzlich bekamen wir von der KfW ein günstiges Darlehen“, erzählt Springer. Aktuell lohnt sich der Umstieg auf Holzpellets besonders in Verbindung mit der finanziellen Förderung vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Derzeit gibt es für einen Pelletkessel eine Basisförderung von 2.400 Euro, für einen Pelletkessel mit Pufferspeicher eine Basisförderung von 2.900 Euro. Zusätzlich können weitere Boni beantragt werden, z.B. für die Kombination mit einer Solaranlage.

„Neben dem Heizkostenvorteil, war unsere größte Motivation für den Umstieg auf Pellets deren besondere Umweltfreundlichkeit. Die CO2-Minderung war uns sehr wichtig“, so Springer. Da Holz ein nachwachsender Rohstoff ist, verbrennen Pellets nahezu klimaneutral. Stiftung Warentest (test 6/12) bescheinigt den kleinen Presslingen sowohl im Haus ohne Wärmeschutz als auch im gut gedämmten Haus die beste Klimabilanz. Auch sind beim heimischen Rohstoff Holz stets optimale Versorgungssicherheit und kurze Lieferwege gewährleistet. Gegenüber einer Öl- oder Gasheizung können mit Holzpellets satte 80 Prozent Primärenergie eingespart werden – ein weiteres großes Plus für die Umwelt.

Alles rund um das Thema Heizen mit Pellets sowie Informationen zu aktuellen Fördermöglichkeiten der BAFA finden Interessierte auf der Seite des Deutschen Pelletinstituts (DEPI) unter www.depi.de.
 

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