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CO2-RECHNER

Wie viel CO2 kann ich mit Holzpellets gegenüber Öl
und Gas einsparen?

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Ökologisch heizen mit Spareffekt!

Junge Familie setzt bei der Wärmeversorgung ihres Traumhauses auf Pellets


 

Berlin/Eggenfelden, Oktober 2014. Familie Haslbauer aus dem bayerischen Eggenfelden entschied sich beim Bau ihres Einfamilienhauses im Jahr 2012 für eine klimafreundliche Pelletzentralheizung, denn die Familie wollte unbedingt mit dem natürlichen Brennstoff Holz heizen – jedoch in seiner modernsten Form: den Holzpellets. Die 190 Quadratmeter große Wohnfläche des Einfamilienhauses wird jetzt von einem 10-kW-Pelletkessel beheizt. Zusätzlich sorgt an kalten Tagen ein offener Scheitholzkamin im Wohnraum für Wärme und lauschige Stimmung.

„Für unseren Neubau kamen nur Pellets in Frage, denn wir wollten unbedingt mit dem regionalen Brennstoff Holz heizen, aber auch nicht auf den Komfort eines vollautomatischen Heizbetriebs verzichten – deshalb waren wir von der Heizungsalternative mit Pellets sofort begeistert. Natürlich waren für uns auch die günstigen Heizkosten und die Umweltfreundlichkeit von Holzpellets ein überzeugendes Argument“, so Katharina (26) und Bernd (30) Haslbauer aus dem bayerischen Eggenfelden. Mit ihrem kleinen Sohn Anton bewohnt die junge Familie ihr 2012 gebautes Einfamilienhaus im KfW-70-Standard, bei dem sie in puncto Wärmeversorgung auf den ökologischen Energieträger Holz in seiner modernsten Form setzt. Für den Heizungsbaumeister und die Marketing-Managerin standen in der Planungsphase jedoch auch noch andere Heizungssysteme zur Auswahl: „Als Alternative stand eine Gastherme in Verbindung mit einer Solarthermieanlage zur Heizungsunterstützung zur Debatte. Aus wirtschaftlichen Gründen haben wir uns aber für eine Pelletanlage entschieden, da die Investitionskosten bei der Solarthermie deutlich höher waren. Außerdem wollten wir nicht vom oft schwankenden und an den Ölpreis gebundenen Gaspreis abhängig sein.“
 

Die 190 Quadratmeter große Wohnfläche des Einfamilienhauses wird von einem 10-kW-Pelletkessel beheizt. An kalten Tagen sorgt zusätzlich ein offener Scheitholzkamin im Wohnraum für Wärme und lauschige Stimmung. „Die Installation des Pelletheizkessels und Silos verlief reibungslos innerhalb von zwei Tagen“, erklärt Bernd Haslbauer. Die Pelletzentralheizung verfügt über eine vollautomatische, regelmäßige Reinigung der Heizflächen sowie der Brennerschale. Eine genaue, automatische Dosierung der Pellets gewährleistet einen niedrigen Brennstoffverbrauch. Weiterhin sorgt ein Brennraumtemperaturfühler zusammen mit der genauen Dosierung für die exakte Verbrennung der Pellets und damit für geringe Emissionen sowie einen hohen Wirkungsgrad der Anlage. Die anfallende Asche wird dabei automatisch in einen Aschebehälter befördert. „Den Behälter müssen wir nur ein- bis zweimal jährlich leeren“, so Familie Haslbauer. Die Asche kann ganz einfach über den Hausmüll entsorgt werden.


Als Brennstofftank kommt ein Sacksilo mit einer Kapazität von drei Tonnen zum Einsatz, das durch ein Vakuumsaugsystem mit dem Pelletkessel verbunden ist und die Pellets vollautomatisch zum Heizkessel transportiert. Vom Platzbedarf entsprechen Pelletzentralheizungen mit Pelletlager den Abmessungen einer konventionellen Ölheizung inklusive Heizöltank. Auch die Befüllung des Lagers ist in puncto Komfort vergleichbar mit der Heizöllieferung: Über einen Schlauch werden die Pellets aus dem Tanklaster direkt in das Lager eingeblasen.

„Unser Pelletverbrauch liegt bei circa 3,5 bis 4 Tonnen im Jahr, was jährlichen Brennstoffkosten von ungefähr 950 Euro entspricht“, so Familie Haslbauer. Die Kosten für die Pelletanlage beliefen sich auf circa 10.000 Euro, das Pelletsacksilo mit Austragungssystem auf circa 3.000 Euro. Trotz der höheren Investitionskosten im Vergleich zu Heizsystemen auf fossiler Brennstoffbasis lohnt sich daher die Anschaffung dank des niedrigeren Pelletpreises langfristig, denn der Preis für Holzpellets liegt seit den letzten zehn Jahren durchschnittlich mehr als 25 Prozent unter Heizöl und mehr als 20 Prozent unter Erdgas. So fällt das Resümee von Familie Haslbauer nach mittlerweile zwei Jahren Erfahrung mit ihrem Pelletheizsystem auch durchweg positiv aus: „Die Bedienung ist einfach, der Betrieb lief bisher störungsfrei und seit Inbetriebnahme mussten keine Einstellungen der Anlage mehr geändert werden. Wir sind sehr zufrieden mit der Heizungsanlage und würden uns jederzeit wieder für Pellets entscheiden.“
 

Datenblatt

Objektdaten: Einfamilienhaus KfW-70-Standard, Baujahr 2012, 190 m2 Wohnfläche
Bauherren: Katharina und Bernd Haslbauer, 84307 Eggenfelden
Planung: Bauunternehmer Holzner, Reisbach/Niederbayern
Technik: Kallmaier & Haslbauer GmbH, 84568 Pleiskirchen
Daten Pelletsheizung: 10-kW-Pelletkessel mit Vakuumsaugsystem
Brennstofftank: Sacksilo, Kapazität: 3 Tonnen

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