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CO2-RECHNER

Wie viel CO2 kann ich mit Holzpellets gegenüber Öl
und Gas einsparen?

Wohnfläche:
qm

Wohlfühlwärme aus der Kraft von Pellets und Sonne

Familie Deines aus Herrenberg heizt grün und günstig
 


 
Nachhaltig, günstig und versorgungssicher – für Familie Deines aus Herrenberg bei Stuttgart waren das die klaren Argumente für das Heizen mit Holzpellets. Denn für ihr KfW-40-Einfamilienhaus aus dem Jahr 2006 entschieden sich Thomas Deines (42) und seine Frau Bille (41) für ein rundum grünes Konzept – von den Baustoffen bis zur Heiztechnik.

„Uns war eine kosteneffiziente, energiesparende Bauweise aus nachhaltigen, wohngesunden Materialen sehr wichtig. Deshalb fiel unsere Wahl ausschließlich auf regionale, nachwachsende Rohstoffe“, erklärt der Familienvater Thomas Deines, dem als Förster der regenerative Rohstoff Holz naturgemäß besonders am Herzen liegt. „Wichtigstes Baumaterial unseres Hauses ist Weißtannenholz, eine für die Region typische Baumart. Die Außenwände wurden mit Holzweichfaserplatten, die Innenwände mit Hanf gedämmt. Für das Dach kamen Zellulosefaser und Holzweichfaserplatten zum Einsatz.“
 

Auch bei der Heiztechnik lag es nahe, auf den regenerativen Energieträger Holz zu setzen – aber in seiner modernsten Form: den Holzpellets. „Unser Ziel war eine möglichst positive CO2-Bilanz sowie ein dauerhaft effizientes Gebäude“, so Deines. „Aufgrund des geringeren Einsatzes von elektrischer Energie haben wir uns für eine Holzheizung und gegen die Wärmepumpe entschieden. Der vollautomatische Betrieb und ein geringer Pflege- und Betreuungsaufwand gaben den Ausschlag für Holzpellets.“

 

Beheizt werden die 150 m² Wohnfläche des Einfamilienhauses im KfW-40-Standard durch einen Pelletkessel mit einer Leistung von 10 kW und einem platzsparenden Wochenbehälter für 150 kg Pellets. „Je nach Witterung hält der Vorratsbehälter aber gut zwei bis vier Wochen“, so Deines. Als Heizungsunterstützung und zur Brauchwassererwärmung kommen Solarkollektoren auf dem Dach zum Einsatz. Für lauschige Stimmung sorgt zusätzlich ein Kaminofen für Stückholz im Wohnzimmer.

„Unsere Erfahrung mit Holzpellets in den letzten sieben Jahren ist sehr positiv“, resümiert Deines. „Der Pelletpreis ist stabil und die Heizung läuft absolut störungsfrei.“ Da die kleinen Holzpresslinge aus naturbelassenem Restholz wie Sägemehl und Hobelspänen hergestellt werden, sind sie nicht nur umweltschonend, günstig und preisstabil, sondern durch ihre regionale Herstellung ist auch eine optimale Versorgung gewährleistet. Aufgrund der kurzen Lieferwege können mit Holzpellets gegenüber Öl oder Gas außerdem satte 80 Prozent Primärenergie eingespart werden – ein weiteres Plus für die Umwelt. Darüber hinaus wird der Umstieg auch vom Staat belohnt: „Von der BAFA bekamen wir für den Pelletkessel und die Solarthermie eine Förderung von insgesamt rund 2.200 Euro“, freut sich Deines.

Derzeit sind die Zuschüsse für Pelletheizungen sogar noch höher. Ab sofort kann ein zinsgünstiger KfW-Kredit mit den Zuschüssen des Marktanreizprogramms (MAP) des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) kombiniert werden. Die BAFA-Mindestförderung für einen Pelletkessel beträgt derzeit 2.400 Euro, für einen Pelletkessel mit Pufferspeicher gibt es eine Mindestförderung von 2.900 Euro. Zusätzlich können weitere Boni beantragt werden, z.B. für die Kombination mit einer Solaranlage. Alles rund um das Thema Heizen mit Pellets sowie zu den aktuellen Fördermöglichkeiten finden Interessierte auf der Seite des Deutschen Pelletinstituts (DEPI) auf www.depi.de im Bereich „Heizen mit Pellets“ unter „Förderung“.

 

Datenblatt

Immobilie: Einfamilienhaus KfW-40-Standard
Baujahr: 2006
Wohnfläche: 150 m²
Heiztechnik: Pelletkessel mit 150 kg-Vorratsbehälter und 10 m² Solarthermie zur Heizungsunterstützung und Brauchwassererwärmung; Kaminofen für Stückholz im Wohnzimmer
Heizleistung: 10 kW Pelletkessel


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