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Nachhaltige Forstwirtschaft 

Nachhaltige Forstwirtschaft         Nach Raubbau und Waldzerstörungen im Mittelalter in Mitteleuropa wurden in Deutschland seit Ende des 18. Jahrhunderts sehr viele Flächen wieder aufgeforstet. Es entwickelte sich eine nachhaltige Form der Holznutzung und der Grundsatz der forstlichen Nachhaltigkeit. Das bedeutet, dem Wald nicht mehr Holz zu entnehmen als gleichzeitig nachwächst. Ziel ist es, nachfolgenden Generationen mindestens gleiche, wenn nicht bessere Ressourcen zu überlassen.
Der Grundsatz der Nachhaltigkeit ist heute gesetzlich verankert: In Deutschland verpflichtet das Bundeswaldgesetz (BWaldG) Waldbesitzer dazu, ihre Wälder „ordnungsgemäß und nachhaltig“ (§ 11 BWaldG) zu bewirtschaften. > Zum BWaldG 
 
Nachhaltige ForstwirtschaftDer Begriff Nachhaltigkeit wurde aus der Not der Waldvernichtung zu Beginn des 18. Jahrhunderts erstmals im Rahmen der sich entwickelnden Forstwirtschaft formuliert, regional jedoch bereits früher praktiziert. Die forstwirtschaftliche Nachhaltigkeit wurde schon im 19. Jahrhundert über die reine Rohstoffversorgung hinaus erweitert, so dass der Nachhaltigkeitsbegriff heute auch im Wald vielfältiger ist und nicht nur die oben beschriebene „Mengennachhaltigkeit“ umfasst. Nachhaltige Forstwirtschaft bedeutet heute, Waldflächen so zu bewirtschaften und zu nutzen, dass sie ihre biologische Vielfalt, Produktivität, Verjüngungsfähigkeit und Vitalität behalten. Des Weiteren sollen sie gegenwärtig und in Zukunft wichtige ökologische, wirtschaftliche und soziale Funktionen auf lokaler, nationaler und globaler Ebene erfüllen und anderen Ökosystemen keinen Schaden zufügen. Nachhaltig bewirtschaftete Wälder bilden ein wertvolles Ökosystem und einen geschlossenen Kreislauf.

Die Holzvorräte des deutschen Waldes sind groß: Mit 3,7 Milliarden Kubikmetern liegen sie laut Bundeswaldinventur 3 deutlich über denen traditioneller waldreicher Länder wie Schweden oder Finnland. Jährlich wachsen über 120 Millionen Kubikmeter Holz hinzu. Tatsächlich eingeschlagen werden vom derzeitigen Zuwachs nur gut 80 Prozent. Aus diesem Grund steht auch eine weitere Erhöhung der Pelletproduktion im Einklang mit der Natur.
 
Nähere Informationen zum Thema Holzvorrat und seiner nachhaltigen Nutzung im DEPI-Infoblatt "Nachhaltigkeit von Pellets".