Facebook YouTube Twitter

 
CO2-RECHNER

Wie viel CO2 kann ich mit Holzpellets gegenüber Öl
und Gas einsparen?

Wohnfläche:
qm
   

Klimaschutz

Klimaschutz         Treibhausgase in der Erdatmosphäre sorgen dafür, dass ein Teil der von der Erde kommenden Wärme in der Atmosphäre bleibt und nicht ins All entweicht. Sie halten die durchschnittliche Temperatur der Erde auf 15 Grad. Durch die Industrialisierung hat jedoch die Konzentration der Treibhausgase, vor allem von Kohlendioxid (CO2), stark zugenommen. Wichtigste Ursache hierfür ist die Verbrennung der fossilen Brennstoffe, Kohle, Erdöl und Erdgas, bei der zusätzliches Kohlendioxid freigesetzt wird, dass der Atmosphäre bereits vor Millionen von Jahren entzogen wurde. Diese Entwicklung führt zu einem langsamen Anstieg der durchschnittlichen Lufttemperatur und somit zu einem Wandel des Klimas.

Dieser Klimawandel ist mit hohen Risiken und Gefahren für die Menschheit verbunden. Bereits heute ist dieser Klimawandel Ursache von Naturkatastrophen wie Hochwasser, Starkregen und Trockenperioden. Bei einer weiteren Zunahme der Treibhausgase ist zu erwarten, dass bis zum Jahr 2100 die Temperatur um 1,4 bis 5,8 Grad und der Meeresspiegel um 10-90 Zentimeter ansteigen. Um die Folgen des Klimawandels zu begrenzen, darf der Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur nicht mehr als zwei Grad Celsius betragen. Forscher gehen davon aus, dass die Emissionen weltweit um rund 30 Prozent verringert werden müssten, um dieses Ziel zu erreichen.
 
    „Roadmap 2020“Deutschlands Beitrag zum Klimaschutz ist in der „Roadmap 2020“ festgelegt: Die Treibhausgasemissionen sollen bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent gesenkt werden, die Energieproduktivität soll um drei Prozent pro Jahr steigen und der Anteil der erneuerbaren Energien kontinuierlich erhöht werden. Hierbei ist das Ziel, dass erneuerbare Energien bis 2050 50 Prozent mehr Primärenergie stellen und deren Anteil an der genutzten Wärmeenergie von heute sieben bis auf 14 Prozent im Jahr 2020 ansteigt. Diese Werte stehen im Vergleich zum Basisjahr 1990. Bis 2050 will die Bundesregierung einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand erreichen, der gegenüber 2008 80 Prozent weniger Primärenergie verbraucht.

Die ehrgeizigen Klimaschutzziele übertreffen zum Teil die Vorgaben der Europäischen Union, die 20 Prozent weniger Energieverbrauch, 20 Prozent weniger Treibhausgasemissionen und 20 Prozent mehr erneuerbare Energien bis zum Jahr 2020 vorschreiben, um den Klimawandel aufzuhalten.
 
Dem Ausbau erneuerbarer Energien kommt beim Klimaschutz eine besondere Rolle zu. Bislang hat keine andere Maßnahme in Deutschland zu einer vergleichbaren Verringerung der Treibhausgasemissionen geführt. Im Wärmesektor leisten auch Pelletheizungen mit ihrer annähernd neutralen CO2-Bilanz einen wichtigen Beitrag. Sie sorgen bereits heute für eine Einsparung von ca. 3 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr im Vergleich zu Ölheizungen. Mit einer Pelletheizung lassen sich pro Jahr ca. 8,5 Tonnen an CO2-Emissionen einsparen.
(Quelle: DEPI, errechnet auf Basis von: Umweltbundesamt 2013: Emissionsbilanz erneuerbarer Energieträger)
 
Jährliche CO2-Einsparung beim Umstieg von einem Öl-Niedertemperaturkessel


© Deutsches Pelletinstitut
   
Jährliche CO2-Einsparungen durch Pelletheizungen


© Deutsches Pelletinstitut


Mehr über Emissionen von Pelletheizungen >