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CO2-RECHNER

Wie viel CO2 kann ich mit Holzpellets gegenüber Öl
und Gas einsparen?

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Waldrestholz

Waldrestholz bezeichnet in der Forstwirtschaft die Holzreste, die nach einem professionellem Holzeinschlag oder einer Durchforstung – eine Pflegemaßnahme, bei der abgestorbene, schwache oder fehlgewachsene Bäume dem Wald entnommen und sog. Zukunftsbäume freigestellt werden – traditionell im Wald verbleiben und nicht genutzt werden, sondern insbesondere auf nährstoffarmen Standorten der Regeneration des Waldbodens dienen. Waldrestholz besteht überwiegend aus Baumkronen, Ästen und nicht verkaufbaren Stammteile. Waldrestholz unterscheidet sich damit von Sägenebenprodukten, die alle Nebenprodukte und Rückstände umfassen, die in Sägewerken anfallen. Waldrestholz ist als Pelletrohstoff nicht gut geeignet, weil es zu viel mineralische Anteile und damit Asche enthält. Stattdessen wurde es in den letzten Jahren verstärkt zu Hackschnitzeln verarbeitet und in Heizwerken eingesetzt.
Zum Infoblatt "Produktion und Herkunft von Pellets"

Wärme

Energieform, die durch den 1. thermodynamischen Hauptsatz definiert wird. Sie gibt die Menge der Energie an, die benötigt wird, um einen Körper oder Raum auf eine Temperatur zu bringen. Wärme wird in der Einheit Joule (J) oder Kilowattstunde (kWh) angegeben.

Wärmetauscher

Der Wärmetauscher ist eine Komponente des Ofens bzw. Kessels. Er umgibt die Brennkammer und besorgt die Wärmeübertragung an das Heizmedium Luft oder Wasser (luftgeführt oder wassergeführt). Bei Öfen unterstützt ein Gebläse die Wärmeübertragung an die Umgebungsluft. Bei Kesseln ist eine Umwälzpumpe zur Wasserzirkulation im Heizkreis vorhanden. Früher wirkten die Ofenoberfläche und das Ofenrohr als Wärmetauscher. Moderne Pelletkessel verfügen über eine selbstständige Wärmetauscherreinigung, die dafür sorgt, dass sich keine Flugasche auf der Oberfläche des Tauschers absetzt.

Wassergeführt

Wassergeführte Pelletkaminöfen besitzen ähnlich wie Pelletzentralheizungen einen Wasserkreislauf. Für einen solchen Ofen gibt es vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle einen Zuschuss in Höhe von mindestens 2.000 Euro im Bestand. Wassergeführte Pelletkaminöfen lassen sich in den Heizwasserkreislauf des Hauses einbinden und können damit nicht nur als Heizung, sondern auch zur Erwärmung von Trinkwasser genutzt werden. Die Wärme wird nicht wie bei einem luftgeführten Pelletkaminofen nur an die Raumluft, sondern auch an den Wasserheizungskreislauf abgegeben. Besonders effizient ist die Einbindung einer solarthermischen Anlage. Diese Kombination wird oft in Passiv- oder Niedrigenergiehäusern eingesetzt.

Wassergehalt

Der Wassergehalt von Pellets bezeichnet den prozentualen Anteil des Wassers in Bezug auf die gesamte Holzmasse (mit Wasseranteilen) und ist im Gegensatz zum Feuchtegehalt die ausschlaggebende Größe für Pellets. Bei nach ENplus zertifizierten Pellets darf der Wassergehalt nur maximal 10 Prozent betragen. Je weniger Wasser Pellets enthalten, desto abgasärmer und rußfreier läuft die Verbrennung ab.
 
Wassergehalt = Gewicht des Wassers / Gewicht des Holzes (mit Wasser)

Wirkungsgrad

Der Wirkungsgrad gibt an, wie viel der im Brennstoff vorhandenen Energie in Wärme umgewandelt werden kann, wobei zu unterscheiden ist, ob sich der Wirkungsgrad auf den Heizwert oder den Brennwert bezieht. Bei Holzpelletkesseln liegt der heizwertbezogene Wirkungsgrad zwischen 90 und 95 Prozent, bei Brennwertkesseln über 100 Prozent. Die Umrechnung auf brennwertbezogene Wirkungsgrade erfolgt mit dem Faktor 1,08, d.h. der Brennwert liegt bei Pellets um 8 Prozent über dem Heizwert.

Witterungsregelung

Die Witterungsregelung steuert den Heizkessel je nach Wetterlage. Temperaturfühler außerhalb des Gebäudes erfassen die Außentemperatur, gleichen diese mit der Wärme im Haus ab und geben die Differenz an die Kesselsteuerung weiter. Die Heizung passt sich vollautomatisch dem Wärmebedarf des Hauses an.