Facebook YouTube Twitter

 
CO2-RECHNER

Wie viel CO2 kann ich mit Holzpellets gegenüber Öl
und Gas einsparen?

Wohnfläche:
qm
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z


V

Verbrennung

Die Verbrennung ist eine Reaktion eines Materials mit Sauerstoff oder einem anderen Gas, die unter Abgabe von Energie in Form von Wärme und Licht abläuft. Dabei wird die in den organischen (brennbaren) Bestandteilen des Brennstoffes gebundene chemische Energie durch Oxidation mit Sauerstoff in Wärme umgewandelt. Die anorganischen (nicht brennbaren) Bestandteile der Pellets bleiben als Asche übrig. Bei der Verbrennung von zertifizierten Pellets liegt der Ascheanteil bei 0,7 Prozent.

Verfügbarkeit

Die Sägeindustrie verfügt über ein ausreichendes Sägespanpotenzial, um auch bei einer enormen Nachfragesteigerung eine stabile Pelletproduktion zu gewährleisten. Rund 15 Millionen Kubikmeter Sägenebenprodukte (Hackschnitzel und Späne) fallen jährlich in der Sägeindustrie und im holzverarbeitenden Gewerbe an. Zusätzlich können zur Herstellung von Holzpellets weitere Rohstoffalternativen verwendet werden. Auch Industrieholzsortimente aus dem Wald können für die Herstellung von Pellets verwendet werden. Dieses Potenzial ist doppelt so groß wie das jährliche Aufkommen von Sägenebenprodukten. Dank der deutschen Waldbewirtschaftung sind Pellets auch in Zukunft zu 100 Prozent nachhaltig.
> Zum Infoblatt "Produktion und Herkunft von Pellets"

Verschlackung

Siehe Versinterung.

Versinterung

Versinterung (oder Verschlackung) bezeichnet einen Prozess, bei dem die Asche verklumpt. Diese Verschlackungen lagern sich auf dem Brennerrost eines Pelletkessels ab und können zu Betriebsstörungen führen. Die Ablagerungen beeinträchtigen die Zufuhr von Primärluft und damit die Verbrennungsqualität. Ausschlaggebend für Versinterung ist die Ascheerweichungstemperatur von Holzpellets. Je niedriger diese ist, desto eher kann es zu Versinterungen kommen. Die ENplus-Zertifizierung setzt erstmals einen Grenzwert für die Ascheerweichungstemperatur fest. Bei Verbrennungstemperaturen unter 1.200 Grad sollte es nicht zu Versinterung kommen. Um der Bildung von verklumpter Asche und Ablagerungen vorzubeugen, besitzen einige große Pelletkessel ein Programm für die automatische Reinigung des Brennerrostes.

Versorgungssicherheit

In den letzten Jahren wurden in Deutschland knapp  2 Millionen Tonnen Pellets jährlich verbraucht. Die Produktionskapazität lag bei 3,2 Millionen Tonnen, während sich die Produktion auf etwa 2,2 Millionen Tonnen Holzpellets belief. Damit ist die Kapazitätsgrenze lange nicht erreicht. Der für die Herstellung notwendige Rohstoff (Sägenebenprodukte und Industrieholz) ist auch bei einer weiteren Zunahme installierter Pelletheizungen ausreichend vorhanden. Bei Bedarf könnte auch noch mehr Holz aus deutschen Wäldern genutzt werden, denn  jedes Jahr nimmt der Holzvorrat in Deutschland um 15 Mio. Festmeter zu, d.h. es wächst mehr Holz zu als eingeschlagen wird. Der Holzvorrat stieg demnach von rund 3,4 Milliarden Kubikmeter im Jahr 2002 auf mehr als 3,7 Milliarden Kubikmeter (2012) an.
Zum Infoblatt "Produktion und Herkunft von Pellets"

Volatilität

Volatilität ist ein statistisches Maß, das prozentual angibt, wie stark innerhalb einer definierten Zeit beispielsweise der Preis schwankt. Je stärker die Preisausschläge, desto höher die Volatilität. Preisschwankungen sind in einer freien Marktwirtschaft natürlich, da die Preise durch Angebot und Nachfrage entstehen. Der Holzpelletpreis weist nur geringe Volatilitäten auf, wobei Öl- und Gaspreise durch Oligopolstrukturen und geopolitische Ereignisse stark volatil sind.

Volumen

Das Volumen wird in der physikalischen Einheit m ³ (Kubikmeter) angegeben und beschreibt den Rauminhalt eines Mediums. Eine Tonne Holzpellets hat ein Volumen von 1,54 m ³, das heißt ein Kubikmeter Holzpellets wiegt 650 Kilogramm.

Vorrat

Grundsätzlich empfiehlt es sich, das Pelletlager (siehe Lager) so zu dimensionieren, dass der 1,2- bis 1,5-fache Jahresbedarf an Holzpellets gebunkert werden kann. Da Pellets aufgrund ihrer hohen Energiedichte im Vergleich zu anderen biologischen Festbrennstoffen ein deutlich geringeres Lagervolumen besitzen, ist die Bevorratung relativ unproblematisch. Für 100 Quadratmeter Wohnfläche mit 10 kW Heizleistung sollte man mindestens sieben Kubikmeter Lagerraum einplanen.