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CO2-RECHNER

Wie viel CO2 kann ich mit Holzpellets gegenüber Öl
und Gas einsparen?

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Umtriebszeit

Die Umtriebszeit bezeichnet in der Forstwirtschaft im Kahlschlagbetrieb traditionell den zu erwartenden Zeitraum von der Bestandsbegründung bis zur Endnutzung. Bei kahlschlagfreier Forstwirtschaft, die in Deutschland vorgeschrieben ist, bezeichnet die Umtriebszeit das Alter, in dem die ausgewachsenen Bäume (einzelstammweise) eingeschlagen werden sollen, wenn sie ausgewachsen sind. Die Umtriebszeiten sind von der Baumart, dem Standort und den Betriebszielen, zum Beispiel welche Holzsortimente auf dem Markt bedient werden sollen, abhängig und somit variabel. Sie sind bei Nadelbäumen generell niedriger als bei Laubbäumen, was zu den Gründen gehört, weswegen die ertragsorientierte Forstwirtschaft traditionell auf Nadelbäume setzt. Eine Fichte hat eine Umtriebszeit von unter 100 Jahren; Umtriebszeiten von Eichen können auch bei über 150 Jahre angesetzt werden.

Umwälzpumpe

Eine Umwälzpumpe in einer Heizungsanlage befördert ein Wärmeträgermedium (meist Wasser) zu den Heizkörpern und Wasserhähnen. Gleichzeitig führt sie von dort das abgekühlte Wasser aus dem Rücklauf zurück, um es in der Heizung erneut zu erwärmen. Mit Umwälzpumpen lassen sich komplexere Heizkreise realisieren und die Heizenergie durch bedarfsabhängige Steuerungen effizienter nutzen.

 

Unterdruck

Mittels Unterdruck werden die Abgase einer Feuerstätte (Heizungsanlage) über den Kamin aus dem Gebäude geführt. Hierzu wird der natürliche Auftrieb der warmen Rauchgase gegenüber Luft genutzt. Das Rauchgas steigt im Kamin auf und zieht durch den dadurch entstehenden leichten Unterdruck Luftmassen nach – eine Sogwirkung. Neue Luftmassen und Rauchgase werden zum Aufsteigen im Kamin gezwungen. Man spricht auch von Kamineffekt. Wichtig ist dabei, auf die richtige Dimensionierung des Kamins zur Verbrennungsart und der Kesselleistung zu achten.

Unterer Abbrand

Beim unteren Abbrand breiten sich die Flammen unterhalb des Feuerraumbodens oder zur Seite hin aus. Dadurch nimmt nur die jeweils unterste Schicht der Pellets an der Verbrennung teil. Die Brenngase werden über einen mechanischen Lüftungszug nach unten oder zur Seite abgeleitet. Die über der Glutzone verbleibenden Sticks dienen als Brennstoffreserve, die während des Abbrands selbstständig nachrutschen und so für einen kontinuierlichen Nachschub sorgen. Vorteil dieser Technik ist, dass bei großem Füllraumvolumen Öfen seltener nachgefüllt werden müssen. Weitere Informationen erhalten Sie in der Broschüre „Bioenergie Kleinanlagen“.

Unterschubfeuerung

Bei einer Unterschubfeuerung wird der Brennstoff mit einer Förderschnecke von unten in die Feuermulde (Retorte) eingeschoben und dort verbrannt. Aufgrund der Schneckenbeschickung eignen sich Unterschubfeuerungen für aschearme Brennstoffe wie Holzpellets mit einer feinkörnigen und gleichmäßigen Beschaffenheit, und kommen deshalb auch bei Pellet-Zentralheizungskesseln zum Einsatz. Darüber hinaus gibt es auch Seiten- bzw. Quereinschubfeuerungen. Weiterführende Informationen dazu finden Sie im „Handbuch Bioenergie Kleinanlagen“ der Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe.