Facebook YouTube Twitter

 
CO2-RECHNER

Wie viel CO2 kann ich mit Holzpellets gegenüber Öl
und Gas einsparen?

Wohnfläche:
qm
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z


S

Sackware

Für den Einsatz von Pellets in Einzelöfen ist die Verwendung in Säcken üblich. Diese werden in Einheiten von 15 bis 25 Kilogramm angeboten. Der Verkauf erfolgt über Lagerhäuser und Baumärkte, wo der Kunde die Pellets selbst abholt. Die Zustellung der Sackware mittels Lkw ist auch möglich. Hier werden die Säcke auf Paletten in Einheiten bis zu 800 Kilogramm geliefert.

Sägenebenprodukte

Als Sägenebenprodukte (SNP) werden in der holzverarbeitenden Industrie alle Holzreste bezeichnet, die beim Einschnitt und der Verarbeitung von Sägerundholz in Sägereien entstehen. Beim Einschnitt von Rundhölzern fallen bis zu 40 Prozent des Stammes als Sägenebenprodukte an (Späne und Hackschnitzel). Nur 60 Prozent können als Schnittware wie Bretter und Kanthölzer verwendet werden. Sägenebenprodukte sind Späne, Hackschnitzel, Hobelspäne und Schwarten. Sie werden zur Herstellung von Holzpellets genutzt.
> Zum Infoblatt "Produktion und Herkunft von Pellets"

Saugsystem

Ein Saugsystem ist neben dem Schnecken- bzw. Fördersystem eins von zwei Austragungssystemen, das die Pellets aus dem Lagerraum in den Heizkessel befördert. Bei einer Saugaustragung bewegt sich der Kopf des Saugsystems an der Oberfläche des Pelletvorrats und sorgt für eine gleichmäßige Entnahme der Presslinge. Saugsysteme kommen bevorzugt zum Einsatz, wenn der Lagerort der Holzpellets weiter vom Kessel entfernt ist, denn sie ermöglichen eine Zuführung bis circa 25 Meter Entfernung und können etwa fünf Höhenmeter überbrücken.

Schornstein

Pelletkessel benötigen für die Verbrennung eine bestimmte Menge an Luft. Diese Luftzufuhr regelt der Schornsteinzug. Der im Schornstein herrschende Luftzug wird durch einen Schornsteinzugbegrenzer reguliert, so dass je nach Bedarf die genaue und für die optimale Verbrennung notwendige Luftmenge vorhanden ist. Vor der Installation eines Pelletkessels sollte der Schornsteinfeger zu Rate gezogen werden, der den Schornstein auf seine Eignung überprüft.

Schornsteinzug

Der Schornstein, oder auch Kamin, sorgt für den ungestörten Abzug der Rauchgase aus dem Kessel oder Ofen nach draußen. Ein an die Wärmeleistung angepasster Rauchfang ist Voraussetzung für einen einwandfreien Betrieb. Für die Planung des Schornsteins sind Schornsteinfeger, Heizungsbauer und Bauunternehmer gemeinsam zuständig.

Schüttdichte

Die Schüttdichte bezeichnet die Dichte eines schüttfähigen Brennstoffes aufgeschüttet in einem bestimmten Raum. Sie berücksichtigt die beim Schütten entstehenden Hohlräume zwischen dem jeweiligen Brennstoff. Bei Pellets ist die Schüttdichte sehr hoch: Sie liegt bei ca. 650 kg/m3, weshalb Pellets im Vergleich zu anderen Brennstoffen einen deutlich geringeren Lagerraumbedarf haben. Die Schüttdichte darf nicht mit der Rohdichte gleichgesetzt werden.

Schüttraummeter

Die gebräuchlichste Maßeinheit beim Handel mit Brennholz ist der Raummeter (rm) oder Ster. Ein Raummeter entspricht einem Rauminhalt von einem Kubikmeter geschichteter Holzscheite, einschließlich der Zwischenräume in der Schichtung. Der Schüttraummeter (srm) entspricht einer lose geschütteten Holzmenge wie z.B. Hackschnitzel oder Scheitholz von einem Kubikmeter. Ein Kubikmeter Holz ohne Zwischenräume ist der Festmeter (fm).
Der Verband für Holzwirtschaft gibt folgende Richtwerte zur Umrechnung an:
0,5 Festmeter (fm) = 0,7 Raummeter/Ster (rm) = 1,0 bis 1,2 Schüttraummeter (srm)
1,0 Festmeter (fm) = 1,4 Raummeter/Ster (rm) = 2,0 bis 2,4 Schüttraummeter (srm)