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CO2-RECHNER

Wie viel CO2 kann ich mit Holzpellets gegenüber Öl
und Gas einsparen?

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Raummeter

Ein Raummeter ist das Stapelvolumen in einem würfelförmigen Körper, dessen Kante ohne Rücksicht auf Hohlräume 1 Meter beträgt (im Unterschied zum Festmeter). Raummeter (rm) – oder Ster – ist ein forstlich übliches Maß (Verkaufseinheit) für geschichtetes und gestapeltes Holz: 1 m³ Holz einschließlich der holzleeren Zwischenräume.

Regional

Holzpellets sind in zweifacher Weise ein regionaler Brennstoff: Zum einen sind Pellets ein heimischer Energieträger. Das bedeutet, dass für deren Herstellung nur Sägenebenprodukte aus der Region verwendet werden. Zum anderen sind die kleinen Sticks regional verfügbar. Ein dicht verzweigtes Händlernetz sorgt in Deutschland dafür, dass Pellets über kurze Transportwege von der Produktionsstätte zum Händler und von dort aus zum Kunden gelangen. Dadurch schützt der Brennstoff einmal mehr das Klima.

Ressourcen

Holz dient als Ressource (oder Rohstoff) für die Pelletherstellung. Trotz steigender Nachfrage nehmen die Holzvorräte in Deutschlands Wäldern zu – jährlich um etwa 15 Mio. Festmeter. Von den etwa 3,7 Milliarden Kubikmetern Holzvorrat in Deutschland werden jährlich nur knapp 100 Mio. Kubikmeter eingeschlagen. Die Ressource Holz lässt sich in weitere Sortimente untergliedern. Für die Herstellung unterschiedlicher Pelletqualitäten geeignet sind:
Sägenebenprodukte
- (Industrieholz)
Holz aus Kurzumtriebsplantagen und vor allem Waldrestholz eignen sich nur sehr eingeschränkt für die Pelletproduktion. Ihr Anteil wird vor allem durch den zulässigen Ascheanteil begrenzt, der durch hohe Rindenanteile steigt. Pellets werden in Deutschland zu etwa 90 Prozent aus den in der Sägeindustrie anfallenden Holzabfällen (Sägenebenprodukten) und zu 10 Prozent aus Industrieholz hergestellt. Holz aus Kurzumtriebsplantagen spielt aus Qualitätsgründen für A1-Pellets keine Rolle. Gleiches gilt für Waldrestholz.
Zum Infoblatt "Produktion und Herkunft von Pellets"

Rinde

Holzpellets bestehen aus naturbelassenem Holz mit weniger als einem Prozent Rindenanteil. Rinde enthält einen hohen Anteil an Mineralien. Diese erschweren die Verbrennung und führen zu mehr Asche. In der Qualitätsklasse A1 der ENplus-Zertifizierung liegt der Aschegehalt der Pellets nach neuen Prüfmethoden bei 0,7 Prozent. Verglichen mit bisherigen Messmethoden entspricht dieser Wert einem Ascheanfall von ungefähr 0,5 Prozent.

Rohdichte

Die Rohdichte eines Brennstoffs beschreibt, wie schwer die Masse bei einem gleichbleibenden Volumen ist. Sie wird in kg/dm3 angegeben und ist der Quotient aus der Masse eines Holzkörpers und seinem Volumen einschließlich aller Hohlräume (Poren und Gefäße). Die Rohdichte beeinflusst die Schüttdichte und einige feuerungstechnisch relevante Eigenschaften (zum Beispiel die Entgasungsrate). Eine hohe Rohdichte bedeutet auch eine hohe Energiedichte. Die Rohdichte von Pellets beträgt über 1,12 kg/dm ³ und ist damit um ein Vielfaches höher als die loser Späne oder von Stückholz.

Rohstoff

Zur Herstellung von Holzpellets wird als Rohstoff ausschließlich naturbelassene holzartige Biomasse verwendet, die frei von chemischen Zusätzen ist. Dies sind vor allem die in der Säge- und Hobelindustrie anfallenden Nebenprodukte wie Säge- und Hobelspäne oder Hackschnitzel. Rohstoffalternativen der Zukunft könnten Schwachholz und Holz aus Kurzumtriebsplantagen sein.

Rückbrandsicherung

Eine Rückbrandsicherung zum Lagerraum ist notwendig, damit sich das Feuer aus dem Brennraum des Heizkessels nicht über das Austragungssystem in den Lagerraum ausbreiten kann. Hierfür stehen verschiedene Vorrichtungen zur Auswahl.