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CO2-RECHNER

Wie viel CO2 kann ich mit Holzpellets gegenüber Öl
und Gas einsparen?

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Nachhaltigkeit

Pellets sind in mehrfacher Hinsicht eine nachhaltige Energieform: Der Rohstoff Holz wächst immer wieder nach. Das Bundeswaldgesetz regelt die nachhaltige Bewirtschaftung deutscher Wälder. Das bedeutet, dass dem Wald nur so viel Holz entnommen wird, wie nachwachsen kann. So steht späteren Generationen genügend Holz zur Verfügung. Auf diese Weise werden gleichzeitig die Umwelt und das Klima geschützt. Heimische Firmen schaffen mit der Produktion und dem Vertrieb von Holzpellets regionale Wertschöpfung, ersetzten damit den Import fossiler Energierohstoffe und schaffen so zusätzliche Arbeitsplätze vor Ort.
> Zum Infoblatt "Nachhaltigkeit von Pellets"

Nachtabsenkung

Die Nachtabsenkung ist die Reduzierung der Tagesheiztemperatur auf eine niedrigere Temperatur bei Nacht. Diese Verringerung wird erreicht, indem die Beheizung auf einem niedrigeren Temperaturniveau fortgeführt wird. In Wohnungen sind das etwa 16 Grad, in öffentlichen oder großen Bürogebäuden können es drei oder vier Grad weniger sein. Wie bei jeder anderen vollautomatischen Heizung kann die Nachtabsenkung in der Steuerung der Pelletheizung eingestellt werden. Doch nicht nur in der Nacht, sondern auch für beliebige andere Zeiträume lässt sich die Temperatur individuell einstellen.
 
 

Nahwärme

Nahwärme ist eine Form der Fernwärme, bei der einzelne Gebäude, Gebäudeteile oder kleiner Wohnsiedlungen mit eigener Wärmeerzeugung erschlossen werden. Technisch und juristisch ist auch sie Fernwärme.

Nahwärmenetz

In einem Nahwärmenetz erfolgt die Übertragung von Wärme von einer zentralen Heizungsanlage in mehrere nahegelegene Gebäude. Um die in der Heizzentrale erzeugte Wärme effektiv in den Gebäuden nutzen zu können, benötigt man ein Netz aus gut isolierten Heizungsrohren. Im Vergleich zur Fernwärme wird die Wärme nur über verhältnismäßig kurze Strecken verteilt. Der Übergang zur Fernwärme mit größeren Leitungslängen ist fließend.

Nennwärmeleistung

Die Nennwärmeleistung gibt an, wie viel Wärme ein Heizkessel pro Stunde erzeugen kann. Dieser Wert wird in Kilowatt (kW) angegeben und vom Hersteller auf dem Typenschild der Heizung ausgewiesen.

Niedrigenergiehaus

Ein Niedrigenergiehaus gewährleistet durch seine Bauweise einen geringen Energieverbrauch im Alltag. Die Niedrigenergiebauweise wird vom Staat in Form vergünstigter Baukredite gefördert. Gegenüber herkömmlichen Häusern weisen Niedrigenergiehäuser einen mindestens 30 Prozent geringeren Transmissionswärmeverlust auf – die unerwünschte Ableitung von Wärme über Wände, Fenster und Decken. Der Bedarf an Primärenergie muss mindestens ein Fünftel niedriger sein als bei üblicher Bauweise. Darüber hinaus verfügt jedes Niedrigenergiehaus über eine spezielle Be- und Entlüftungsanlage. Aufgrund des geringeren Wärmebedarfs sind Pelletkaminöfen mit ihrem kleinen Leistungsspektrum (unter 8 kW) ideal für diese Häuser geeignet und stellen eine finanziell attraktive Heizvariante dar.
 
 

Nutzenergie

Auch beim Endverbraucher erfolgt bei der Verwendung von Endenergieträgern noch vielfach eine Energieumwandlung zur Bereitstellung einer Energiedienstleistung. So werden zum Beispiel Brennstoffe in Wärme und Strom in Licht umgewandelt.
 

Nutzungsgrad

Im Gegensatz zum Wirkungsgrad gibt der Nutzungsgrad einer Heizung das Verhältnis von Nutzen und Aufwand über einen Zeitraum hinweg an. Er berücksichtigt sämtliche Komponenten des Heizsystems, wie zum Beispiel den Dämmstandard des Gebäudes. Auch das persönliche Wärmeempfinden des Nutzers hat Einfluss auf diesen Wert. Für die energetische Bewertung eines Heizkessels ist der Jahresnutzungsgrad die entscheidende Größe, da der Wärmebedarf von der Jahreszeit abhängt.