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CO2-RECHNER

Wie viel CO2 kann ich mit Holzpellets gegenüber Öl
und Gas einsparen?

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Kessel

Kessel sind Heizgeräte, in denen durch die Verbrennung von Brennstoffen Wasser erwärmt wird. Dieses Warmwasser kann dem Heizkreislauf zugeführt oder für den täglichen Bedarf verwendet werden. In der Regel dienen Kessel als Zentralheizungen, oft in Kombination mit der Bereitstellung von Warmwasser.

KfW-Förderung

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) vergibt zinsgünstige Darlehen für die Nutzung erneuerbarer Energien wie Holzpellets. Dabei werden bis zu 100 Prozent der kompletten Kosten gefördert und die Laufzeit des Kredits kann bis zu 30 Jahre betragen. Die KfW bietet Programme zum energieeffizienten Bauen und Sanieren mit verschiedenen Maßnahmenpaketen an. Um die Förderung zu erhalten, müssen alle in einem Paket geforderten Auflagen durchgeführt worden sein. Über das Marktanreizprogramm der Bundesregierung gibt es zudem einen Zuschuss in Höhe von mindestens 2.000 Euro für den Tausch einer alten Heizanlage mit einem neuen Pelletkessel. Das Deutsche Pelletinstitut hat sämtliche Finanzierungsmöglichkeiten in der Förderfibel zusammengestellt.

Kleinfeuerungsanlagen

Kleinfeuerungsanlagen sind laut Festlegung in der sog. Kleinfeuerungsanlagenverordnung Kessel oder Einzelraumfeuerungsanlagen mit einer Leistung von bis zu 1.000 Kilowatt. Die meisten Kleinfeuerungsanlagen bis max. 50 kW werden in Ein- und Zweifamilienhäusern eingebaut.Es gibt jedoch auch Kleinfeuerungsanlagen, die zur Beheizung von größeren Mehrfamilien- und Nichtwohngebäuden oder auch zur Bereitstellung von Prozesswärme eingesetzt werden.

Kleinfeuerungsanlagenverordnung

auch Erste Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (1. BImSchV)

Klimawandel

Als Klimawandel werden eine Veränderung des Klimas und damit verbundener Wetterereignisse (Temperaturen, Niederschläge, Bewölkung, Windverhältnisse, Sonneneinstrahlung, Luftfeuchtigkeit) und Jahreszeitenverläufe bezeichnet. Der derzeitige Klimawandel ist eine Folge der Erderwärmung, die durch zunehmende Treibhausgaskonzentration in der Atmosphäre verursacht wird. Zum Klimawandel führen neben menschengemachten Landschaftsveränderungen insbesondere auch die Verbrennung fossiler Brennstoffe. Als Brennstoff aus dem nachwachsenden Energieträger Holz tragen Pellets nicht zum Klimawandel bei, sondern zum Klimaschutz. Denn die kleinen Sticks verbrennen im Vergleich zu fossilen Energieträgern nahezu CO2-neutral. Das heißt, es wird nur so viel CO2 freigesetzt, wie das Holz während seines Wachstums gebunden hat. 

Kraft-Wärme-Kopplung

Mittels Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) wird in einer Anlage gleichzeitig Strom und Wärme erzeugt. Dadurch kann im Vergleich zur reinen Stromerzeugung die eingesetzte Energie sehr viel effizienter genutzt werden. Hauptvorteil ist dabei neben der Reduktion von CO2-Emissionen die Einsparung von Primärenergie.  Gegenüber der reinen Wärmeerzeugung aus Brennstoffen in Kesseln steigt der Wirkungsgrad durch KWK – anders als vielfach angenommen – nicht, sondern sinkt in der Regel im zweistelligen Bereich. Dadurch macht KWK in der Regel nur als Ersatz von Kraftwerken Sinn – insbesondere dann, wenn dieser KWK-Strom gerade dann erzeugt wird, wenn nicht genügend Strom aus anderen Erneuerbaren Quellen erzeugt wird (sog. Regelenergie).

Kurzumtriebsplantagen

Kurzumtriebsplantagen (KUP) sind Agrarflächen, auf denen schnellwachsende Baumarten wie Pappeln, Espen und Weiden angebaut werden. Diese werden als Biomasselieferanten unter anderem zur Energiegewinnung genutzt und gelten nicht als Waldfläche. Alle drei bis sieben Jahre werden die Bäume geerntet und aus den verbleibenden Stöcken und Wurzeln entsteht der Neuaustrieb für den nächsten Ertrag. Obwohl in Form von Sägenebenprodukten genügend Rohstoff für die Pelletproduktion vorhanden ist, erschließt die Branche mit KUP bereits neue Rohstoffalternativen. Diese besitzen ein großes Potenzial: Mit einem Hektar Holz lässt sich Jahr für Jahr nachhaltig der Pelletbedarf von zwei bis drei Pelletheizungen decken. Künftig könnten in Deutschland zwischen 300.000 und eine Million Hektar Agrarfläche mit KUP bepflanzt werden, ohne die Flächen für die Nahrungsmittelproduktion einzuschränken.