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CO2-RECHNER

Wie viel CO2 kann ich mit Holzpellets gegenüber Öl
und Gas einsparen?

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I

Immissionsschutz

Immissionsschutz bezeichnet die Gesamtheit aller Bestrebungen, Immissionen, also die Auswirkung von Emissionen, auf ein Minimum und für Mensch und Umwelt langfristig verträgliches Maß zu beschränken. Als Instrument dazu dient das Bundes-Immissionsschutzgesetz.

Import

Der Import von Holzpellets findet aufgrund der hohen Produktionsmengen in Deutschland kaum statt. Deutschland produziert jährlich mehr Pellets als in heimischen Öfen und Heizkesseln verbrannt wird und ist daher als Pelletexportland zu bezeichnen. Lediglich in grenznahen Regionen gibt es vereinzelte Pelletimporte aus Nachbarländern (beispielsweise Frankreich, Schweiz, Österreich).

Industrieholz

Als Industrieholz wird Rund- bzw. Waldholz bezeichnet, das vom Stammumfang oder der Qualität her nicht als Sägeholz zu Schnittholz weiterverarbeitet werden kann, sondern in der Holzindustrie mechanisch zerkleinert oder chemisch aufgeschlossen wird, um zu verschiedenen Holzprodukten verarbeitet zu werden (insbesondere Holzwerkstoffe und Zellstoff). Es kann aber auch zur Herstellung von Holzpellets genutzt werden und macht etwa 10 Prozent des Rohstoffs der Pelletproduzenten in Deutschland aus. Aus Kostengründen wird als Pelletrohstoff jedoch Sägerestholz bevorzugt.

Industriepellets

Im Gegensatz zu zertifizierten Pellets für den Hausbrand haben Industriepellets meist einen größeren Durchmesser. Da für diese Sorte Pellets nicht so strenge Qualitätskriterien gelten, weisen sie einen höheren Aschegehalt auf. Denn für die Herstellung von Industriepellets dürfen auch Rindenanteile verwendet werden. Ein Einsatz in privaten Kleinfeuerungsanlagen ist daher nicht zu empfehlen. Das neue Zertifizierungssystem ENplus für Holzpellets führt mit EN-B erstmals eine Brennstoffdefinition für Großanlagen ein und sorgt auch dort für eine saubere Verbrennung.

Informationsmaterial

Das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) ist das Informationszentrum für das Thema Heizen mit Holzpellets (siehe Brennstoff). In dieser Funktion stellt das DEPI unter anderem Broschüren zum kostenlosen Download bereit. Wichtigstes Informationsmedium für alle, die sich für eine Pelletheizung interessieren, ist die Förderfibel mit einer Zusammenfassung aller Zuschussmöglichkeiten. Darüber hinaus informiert das Institut auf seinen Websites www.depi.de, www.kleiner-energieriese.de und www.enplus-pellets.de über den Brennstoff. Auch eine persönliche Beratung zum Thema ist möglich: Schicken Sie Ihre Frage zum Heizen mit Pellets an info@depi.de.

Innovation

Holzpelletkessel sind die Hightech-Variante des Lagerfeuers. Die innovative Technologie und der normierte Brennstoff garantieren Wirkungsgrade von mehr als 90 Prozent und eine saubere Verbrennung.

Investitionskosten

Zu den Investitionskosten zählen alle Aufwendungen, die mit der Errichtung der Heizanlage in Verbindung stehen. Die Gesamtkosten für ein Pelletheizsystem (Leistungsbereich 15 bis 20 kW) liegen bei rund 18.000 Euro. Zu den Installationskosten gehören die Ausgaben für den Pelletkessel, die Kosten für das Pelletlager sowie die Kosten für die Arbeitszeit des Monteurs. Durch die geringeren Brennstoffpreise von Pellets im Vergleich zu Gas oder Öl rechnet sich eine Pelletanlage bereits nach acht bis zehn Jahren.