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CO2-RECHNER

Wie viel CO2 kann ich mit Holzpellets gegenüber Öl
und Gas einsparen?

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Gebäude-Energieeffizienzklasse

 

Gebäudehülle

Die Gebäudehülle bezeichnet die Außenwand eines Gebäudes. Der Dämmstandard der Gebäudehülle entscheidet über den Energiebedarf, der zur Beheizung des Hauses nötig ist. Bei einer energetischen Sanierung wird meist auch die Gebäudedämmung in Stand gesetzt.

Gemeinden

Gerade für Gemeinden und Kommunen ist es sinnvoll, bei Sanierungen oder Neubauten Pelletheizungen einzusetzen, um dem EEWärme-Gesetz gerecht zu werden – um Heizkosten zu sparen. Denn kommunale Nicht-Wohngebäude haben in der Regel einen hohen Energiebedarf, bei dem die für Pelletkessel typischerweise im Vergleich zu fossilen Heizungen höheren Investitionskosten nicht so sehr ins Gewicht fallen. Die Investition in Pelletkessel rentiert sich daher bei kommunalen Gebäuden in der Regel besonders schnell. 

Geprüfte Pellets

Geprüfte Pellets wurden durch eine Prüfstelle auf Qualitätsanforderungen von Normen und Zertifizierungen kontrolliert. Jeder zertifizierte Hersteller muss sich an die Auflagen des Prüfsiegels halten, um einwandfreies und energieeffizientes Heizen zu ermöglichen. Die Anforderungen an Holzpellets sind in der international gültigen Norm ISO 17225-2 festgelegt. Sie werden im Zertifizierungsprogramm ENplus für den Verbraucher umgesetzt. Bei einigen Eigenschaften gehen die Anforderungen von ENplus sogar über die Vorgaben der Norm hinaus. 

Glutbett

Bei der Verbrennung von festen Brennstoffen bildet sich während des Verbrennungsprozesses ein Glutbett. Dieses ist in jedem herkömmlichen Ofen an der Stelle zu finden, an der Brennstoff und Luft miteinander reagieren und Wärme freigesetzt wird. Nachdem der Brennstoff verglüht und erloschen ist, bildet sich Asche.

Graue Energie

Graue Energie bezeichnet die Energiemenge, die für Herstellung, Transport, Lagerung, Verkauf und Entsorgung eines Produktes benötigt wird. Dabei werden auch alle Vorprodukte bis zur Rohstoffgewinnung berücksichtigt und der Energieeinsatz (siehe Ökobilanz) aller angewandten Produktionsprozesse addiert. Wenn zur Herstellung Maschinen oder Infrastruktur-Einrichtungen notwendig sind, wird üblicherweise auch der Energiebedarf für deren Herstellung und Instandhaltung anteilig in die graue Energie des Endprodukts einbezogen.

Grenzwerte

Grenzwerte gelten für die Pelletqualität und für die Abgaswerte von Pelletheizungen. Für eine hocheffiziente und saubere Verbrennung ist eine hohe Pelletqualität nötig. Um dies zu erreichen, müssen die Sticks bestimmte Grenzwerte einhalten, die die ENplus-Zertifizierung vorgibt. Dank der hohen Pelletqualität erfüllen Pelletheizungen ohne Probleme die von der 1. Bundesimmissionsschutzverordnung (1. BImSchV) vorgegebenen Emissionsgrenzwerte.

Großanlagen

Als Großanlagen werden Heizungen mit einer Nennwärmeleistung von über 50 Kilowatt bezeichnet. Diese kommen beispielsweise in kommunalen Gebäuden, wie Schwimmbädern, Schulen, Kindergärten oder Produktionsunternehmen zum Einsatz, in denen neben Raumwärme auch ein hoher Bedarf an Prozesswärme besteht. Pellets eignen sich für den Betrieb von Großanlagen sehr gut, denn sie sind einfach zu handhaben und haben ein geringes Lagervolumen. Zurzeit stehen in Deutschland schätzungsweise 11.500 Großanlagen (Stand Dezember 2015). Europas größte Pelletanlage befindet sich in einem Pharmaunternehmen und wurde im Herbst 2009 in Baden-Württemberg eingeweiht.