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CO2-RECHNER

Wie viel CO2 kann ich mit Holzpellets gegenüber Öl
und Gas einsparen?

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Abrieb

Der Abrieb entsteht durch mechanische Einwirkungen bei der Lagerung, dem Transport und dem Einblasen von Pellets. Zur Ermittlung des Abriebs werden die Sticks in eine kleine Trommel gegeben. Nach mehreren Umdrehungen der Trommel wird der Feinanteil prozentual gemessen und als Abriebwert bezeichnet. Dieser sagt nur etwas über die Festigkeit, jedoch nicht über den Feinanteil der Pellets aus.
Bei der neuen ENplus-Zertifizierung wurde der Abriebwert durch die mechanische Festigkeit ersetzt. Hierbei gibt man nicht mehr den Feinanteil an, sondern den Anteil der ganz gebliebenen Pellets. Demnach müssen Pellets eine mechanische Festigkeit von 97,5 % aufweisen. Je geringer der Abrieb bzw. je höher die mechanische Festigkeit, desto weniger störungsanfällig ist die Heizungsanlage.

Abwärme

Abwärme entsteht als Nebenprodukt beim Betrieb technischer Geräte oder Anlagen. Diese Wärme muss in geeigneter Form abgeleitet werden, um das Überhitzen des Gerätes oder der Anlage zu verhindern. Abwärme besitzt ein sehr großes Energiepotenzial, daher wird versucht, diese gezielt zu nutzen. Mehr hierzu lesen Sie unter Blockheizkraftwerk und Kraft-Wärme-Kopplung.

Amortisation

Der Begriff Amortisation (frz.: amortir, tilgen) bezeichnet den Prozess, in dem anfängliche finanzielle Investitionen für ein Objekt durch dadurch entstehende Erträge gedeckt werden. Eine Amortisation kann nur durch Betrachtung mehrerer Objektalternativen berechnet werden. In Bezug auf Heizanlagen sind Pelletheizungen im Vergleich zu fossilen Brennstoffen zwar teurer in der Anschaffung, amortisieren sich aber dank der geringeren Brennstoffpreise bereits nach wenigen Jahren. Eine genaue Amortisationsrechnung ist bei Heizungen aufgrund der stark volatilen Preisentwicklungen fossiler Energieträger schwer möglich.
 


Anforderungswert

Dieser Wert beschreibt energetische Mindestanforderungen und darf nach EnEV nicht überschritten werden. Er wird im neuen Energieausweis für Wohngebäude auf S. 2 als Vergleichswert neben dem Ist-Wert für den Primärenergiebedarf und die energetische Qualität der Gebäudehülle angegeben.

Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE)

Das Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE) ist eine auf die Jahre von 2016 bis 2018 befristete Ergänzung des Marktanreizprogramms für Erneuerbare Wärme (MAP). Sofern eine ineffiziente fossile Heizung ausgetauscht und eine Heizungsoptimierung durchgeführt wird, wird für Pelletheizungen ein Zusatzbonus in Höhe von mindestens 1.200 Euro zur MAP-Förderung gezahlt.
> Zum Infoblatt "Anreizprogramm Energieeffizienz" 

Ascheerweichungstemperatur

Die Ascheerweichungstemperatur beschreibt die Temperatur, bei der die Asche anfängt, zu fließen. Bei hohen Temperaturen im Feuer, die über der Ascheerweichungstemperatur liegen, kann die Asche weich und teigig werden. Dann spricht man von Versinterung bzw. Verschlackung der Asche (siehe unten Aschegehalt). Nach der Abkühlung härtet die Asche aus. Die verschlackte Asche sammelt sich im Kesselinneren und stört den Heizungsbetrieb. Zertifizierte ENplus-Pellets müssen eine Ascheerweichungstemperatur von 1.200 °C besitzen.

Aschegehalt

Der Aschegehalt ist die Menge an Verbrennungsrückstand, die beim Verbrennen eines Brennstoffes entsteht. Zertifizierte Pellets zeichnen sich durch einen geringen Ascheanteil von unter 0,7 Prozent aus. Sie sorgen dafür, dass Heizungsanlagen einwandfrei laufen und beugen Verschlackung oder Ablagerungen vor. Ein niedriger Aschegehalt verringert zudem die Freisetzung von Emissionen beim Heizen und entlastet somit das Klima.

Aufstellort

Der Aufstellort für den Pelletkessel als Zentralheizung ist in der Regel ein Kellerraum. Ein Pelletlager in nächster Nähe zum Kessel sorgt für kurze Transportwege. Übrigens: Pelletkaminöfen eignen sich zur Beheizung einzelner Wohnräume. Diese werden im jeweiligen Raum aufgestellt.

Automatische Befüllung

Pelletkessel werden automatisch befüllt. Abhängig von den Gegebenheiten vor Ort transportiert eine Förderschnecke oder ein Saugsystem die Holzsticks aus dem Lagerraum in den Pelletkessel. Je nach Wärmebedarf regelt das Heizsystem automatisch wie viele Pellets in den Brennraum gelangen. Auch das Auffüllen des Lagers erfolgt vollautomatisch und wird von geschultem Personal durchgeführt.
Kessel, die als Heizzentrale im Keller des Hauses stehen, können komplett automatisch befüllt werden. Im Fachjargon spricht man von automatisch beschickten Anlagen. Im Gegensatz dazu werden Einzelöfen manuell mit Pellets aus Säcken befüllt. Hier spricht man von handbeschickten Feuerungen. Film Funktionsweise einer Pelletheizung >